Der Erfolg einer Diät lässt sich gezielt steigern

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07.01.2019 von Ema

Wenn wir im Alltag von Diät sprechen, meinen wir eine Reduktionsdiät, d.h. eine kalorienreduzierte Diät, wie sie bei Übergewicht oder Adipositas angewendet wird. Manchmal geht es aber auch nur darum kleine Fettpölsterchen loszuwerden. Wie lässt sich nun der Erfolg einer solchen Diät zusätzlich steigern?

Das Zusammenspiel von Grundumsatz und Leistungsumsatz

Zunächst einmal gilt festzuhalten, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Kalorienaufnahme und dem Kalorienverbrauch besteht. Sobald die Energieaufnahme höher ist als der Verbrauch, speichert unser Körper diese Energie in Form von Fett.

Tönt einfach, ist es aber nicht, da dieses Gleichgewicht von ganz verschiedenen Faktoren abhängt. Einen Teil der aufgenommenen Energie verbraucht der Körper zur Aufrechterhaltung der lebensnotwendigen Funktionen. Dieser sogenannte Grundumsatz hängt im wesentlichen von der Grösse, dem Geschlecht und der Muskelmasse einer Person ab. Sobald wir uns bewegen und Leistung erbringen, erhöht sich der Energiebedarf. Diesen Teil nennen wir Leistungsumsatz. Grundumsatz und Leistungsumsatz zusammen ergeben dann den Gesamtumsatz.

Gewichtsreduktion im Schlaf

Um nun also den Erfolg einer Diät (reduzierte Energieaufnahme) steigern zu können, bedarf es Massnahmen, die den Energieverbrauch erhöhen. Dies kann vorwiegend durch körperliche Aktivität erreicht werden. Wir können sowohl den Grundumsatz erhöhen als auch den Leistungsumsatz. Der Grundumsatz lässt sich durch Krafttraining erhöhen. Dabei wird zusätzliche Muskelmasse aufgebaut, was zu einem Energiemehrbedarf und somit höherem Grundumsatz führt, also eine Art Gewichtsreduktion im Schlaf. Viel bekannter sind natürlich Massnahmen, die den Leistungsumsatz erhöhen wie Jogging, Laufen, Schwimmen usw. Aber auch alltägliche Bewegungen wie vermehrtes Gehen, Treppensteigen oder Gartenarbeit erhöhen den Leistungsumsatz. Wichtig dabei ist das konsequente Durchführen dieser Tätigkeiten. Komplizierter sind die Zusammenhänge aufgrund hormoneller oder medikamentöser Faktoren, auf die wir an dieser Stelle nicht eingehen wollen. Es empfiehlt sich deshalb immer einen ausgebildeten Berater aufzusuchen.