«Das Wohlstandssyndrom»

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Der westlichen Bevölkerung gehts gut. Zu gut? Tatsache ist, dass die Zahl der übergewichtigen und fettleibigen Menschen in unseren Breitengraden rasant zunimmt. Allein in der Schweiz leiden etwa 300‘000 Männer und Frauen an Diabetes. Die Gründe dafür sind oft schnell gefunden: Wir essen zu ungesund, wir trinken zu viel Alkohol, wir sind ständig gestresst – und wir bewegen uns zu wenig.

Wer über lange Zeit einem ungesunden Lebensstil frönt, läuft Gefahr, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln. Dieser Begriff umschreibt keine eigenständige Krankheit, sondern das Zusammentreffen mehrerer Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Umgangssprachlich kennen wir dieses Phänomen auch als «Wohlstandssyndrom». Die Folgen davon: Übergewicht, Bluthochdruck, schlechte Fettwerte im Blut und hoher Blutzucker.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa 30 bis 40 Prozent der erwachsenen westeuropäischen Bevölkerung unter diesem Syndrom leidet – und auch immer mehr Kinder sind betroffen.

Kleine Massnahmen, grosse Wirkung

Wir alle haben es in der Hand, aktiv gegen das ungeliebte «Wohlstandssyndrom» vorzugehen. Dafür sind keine Heldentaten nötig, sondern einfach ein bewussterer Umgang mit unserer Gesundheit.

Wer sich ausgewogen ernährt, Sport treibt, nicht raucht, öfters auf Alkohol verzichtet und Stress meidet, fühlt sich nicht nur kurzfristig gut, sondern bleibt langfristig gesünder.

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